Die Wahl des passenden Gewindes ist entscheidend für die optimale Befestigung eurer Anode! 💡 Ob metrisch oder zöllig – beide Varianten haben ihre Besonderheiten.
Metrisch oder zöllig? 🔍 Ein typisches Beispiel für ein metrisches Gewinde ist M10 x 1,5 – dabei steht “M10” für den Durchmesser in Millimetern und “1,5” für die Steigung in Millimetern pro Umdrehung.
Ein zölliges Gewinde wäre z. B. 3/8″ UNC – hier bezeichnet “3/8” den Durchmesser in Zoll (also 3/8 Zoll oder ca. 9,525 mm), und “UNC” steht für das Unified National Coarse-Gewindeprofil mit einer groben Gewindesteigung.
Steigung 📏: Die Steigung gibt an, wie weit sich das Gewinde bei jeder Umdrehung eindreht. Bei einem M10 x 1,5-Gewinde bewegt sich die Schraube pro Umdrehung 1,5 mm ins Material. Eine feinere Steigung, wie z. B. M10 x 1, bedeutet nur 1 mm Vorschub pro Umdrehung – ideal für präzisere und festere Verbindungen.
Bei zölligen Gewinden wird die Steigung in Threads per Inch (TPI) angegeben, also der Anzahl der Gewindegänge pro Zoll. Zum Beispiel bedeutet bei einem 3/8″-16 UNC-Gewinde, dass es 16 Gewindegänge pro Zoll gibt. Eine höhere TPI-Zahl entspricht dabei einer feineren Steigung und einer genaueren Einstellung pro Umdrehung.
Tipp: Für das genaue Ermitteln von Gewindetyp und -steigung nutzen Sie z. B. unsere Gewindelehre aus dem Onlineshop. Damit bestimmen Sie unkompliziert die richtigen Maße für metrische und zöllige Gewinde und vermeiden Messfehler.
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